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| Die netFORMAT GmbH Netzwerk- und Systemlösungen hat sich mit ihren Schwerpunkten Netzwerkmanagement, -infrastruktur und -sicherheit für eine hoch technische und technologische "Welt" entschieden. Als Gegenpol ist es inzwischen Tradition bei uns geworden, durch Wechselausstellungen in unseren Geschäftsräumen verschiedensten Künstlern eine Plattform für Ihre Werk zu geben. Im Auftrag von netFORMAT arrangiert Galerie Abraxas aus Gersdorf bei Chemnitz seit 2000 unsere Ausstellungen, einmal im Jahr verbunden mit einer Vernissage. Unsere jeweilige Ausstellung ist für Sie zu besichtigen in der Zeit von: Dienstag bis Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr. Schauen Sie einmal vorbei, wir freuen uns, wenn Sie unser Interesse zur Kunst teilen. |
Ausstellung 2. Halbjahr 2004 Günther Böttger - Collagen und Ölmalerein auf Papier
"Es malt mit mir" (Auszug) Große weiße Farbräume, erdige Farbtöne, hart in der Fläche stehende Zeichen ? so der erste Eindruck der malerischen Arbeiten von Günther Böttger. Als Seismographen der Befindlichkeit kommen sie dem Betrachter entgegen: mit Wucht und Kraft oder mit Leichtigkeit schwebender Melancholie. Klarheit der Zeichen ? als eindeutige, dauerhafte Spuren des Daseins ? und die Notwendigkeit des Ausdrucks als ein individuelles Sich-Ausdrücken und Sich-Mitteilen. Geometrische Formen, römische Zahlen (I, II, III), vor allem jedoch die Zeichen + (Plus) und ? (Minus) spielen dabei eine entscheidende Rolle. Böttger malt mit Sand, Lehm, Erde, Asche, Kohle usw. "Es malt mit mir", so charakterisiert er den Entstehungsprozess seiner Bilder, so als ob er eintaucht in einen Prozess, der nicht plan- und steuerbar ist, und doch ? oder gerade deshalb ? das Neue, Unbekannte, Variantenreiche hervorzubringen vermag. Unbeteiligt ist er daran natürlich nicht. Im Zeichensystem Günther Böttgers die Dualität (symbolisiert durch + und -) und das/die Unbekannte (symbolisiert durch das X), die auf Neues, noch Unbekanntes hindeuten, das zwischen den beiden Polen zu existieren scheint. Die scheinbaren Leerräume auf seinen Flächen geben deshalb philosophischem Nachsinnen Raum: "Das sind keine Leeräume," so Günther Böttger, "das sind freie Räume zum Denken". Und: Es denkt in uns ... Prof. Dr. Bettina Uhlig, Köln im Mai 2004 |
Ausstellung vom 02.06.2003 - bis 31.12.2003 Siegfried Otto Hüttengrund - Holzriss und Ölmalerei auf Holz
1951 in Hohenstein-Ernsthal geboren, gehört S. O. Hüttengrund ohne Zweifel zu den besten Grafikern unseres Landes, was zahlreiche nationale und internationale Preise beweisen. Seine Welt zu betreten bedeutet, die Ratio außen vor zu lassen und sich mit ganzer Seele auf seine Kunst, auf uralte Geschichten und Mythen, Ahnen und Fühlen einzulassen. |
Ausstellung 1. Halbjahr 2003 Stefan Elbe - Fotoarbeiten
Ein junger Hobby-Fotograf aus St. Augustin-Mengen, Fotografiert seit 1990. Seine intensive Beschäftigung mit der Kamera und der Technik tritt in seinen Bildern in den Hintergrund - leicht und zufällig erscheinen sie. Das macht ihren Reiz aus. Stefan Elbe zeigt Fotografien der verschiedensten Genres. Zu sehen sind reizvolle Tierfotos, stimmungsvolle Naturbeobachtungen, interessante Nachtaufnahmen, Portraits und Industrielandschaften mit gut beobachteten Details. |
Ausstellung 2. Halbjahr 2002 Maura Carta - fotorealistische Ölmalerei aus Amerika
Maura Carta, eine amerikanische Malerin, gehört zu den neuen Realisten. Ihre Bilder sind eine poetische Beschreibung ihrer direkten Umwelt. Sie zeugen von genauer Beobachtung und Verinnerlichung des Stofflichen der Gegenstände. Verfremdung und Überhöhung finden sich in feinen filigranen Lichteffekten, die ihren Bildern ein einzigartiges Flair verleihen, eine lichtdurchflutete Fröhlichkeit, die sich auf den Betrachter überträgt. |
Ausstellung 2. Halbjahr 2001 Steffen Bauer - Druckgrafiken auf hangeschöpftem Papier
Der Begriff "Schöpfung" begegnet uns in den Grafiken Steffen Bauers in zweifacher Hinsicht. Man findet die Schöpfungen des Künsters auf feinem, weichen, fasrigen, anschmiegsamen, konturierten selbst geschöpftem Papier, das zum Berühren reizt. Diese weichen, stoffartigen Blätter sind überzogen mit Labyrinthen kleinster Formen in ausgewogener harmonischer Farbigkeit. Ineinander verschlungen, sich berührend, überdeckend, auseinander fließend und sich wieder findend. Keine Bilder stofflicher Art, sondern Gedankensprünge, Verführungen, Gefühle und Empfindungen, die die subtile Weltsicht des Künstlers wiedergeben. |
Ausstellung 1. Halbjahr 2001 Vincent Wenzel - Collagen und Ölbilder
Die Moderne - Bilder in kühnen Farbzusammenstellungen, zum Teil abstrakt, zum Teil realistisch, finden wir bei Vincent Wenzel, einem jungen Maler aus Berlin. Dessen Bilder durch ihre Frische und gewagte Farbigkeit bestechen. Der Blau-Rot-Kontrast dominiert und setzt scharfe Akzente, die den Betrachter sofort fesseln. Man spürt die Lust, die Freude und Lebensbejahung des Künstlers und lässt sich gerne mitreißen von den kraftvollen Linien und Schwüngen in seinen Bildern. Ein viel versprechendes Talent hat in dieser Ausstellung eine Bandbreite seines Könnens gezeigt. |
Ausstellung 2. Halbjahr 2000 Lichtblau - surealistische Ölmalerei
"Das Bild ist die sichtbare Beschreibung eines Gedankens. Der Titel ist die unsichtbare Beschreibung eines Gedankens." Das sagt der Bildermacher Lichtblau über seine Bilder. Und Bild und Titel zusammen - das sind die Kunstwerke Lichtblaus, die manchmal wie ein flüchtiger Hauch unsere Sinne zu berühren scheinen, ein andermal sich wie Sirup in unser Hirn ergießen. Sich regelrecht festkleben, anfassbar, gegenständlich und scheinbar einfach und klar, um im nächsten Moment zu zerfließen und als Hauch davonzufliegen. Realismus - nein - das ist doch etwas anders. Und schon wird man verführt von der surrealen Wirklichkeit des Künstlers, wird getrieben in eine Welt der Gedanken und Träume. Diese Bilder kann - nein muss man mit allen Sinnen genießen. |
